#181 WARUM WIRST DU IM URLAUB KRANK - UND WAS HAT DEIN NERVENSYSTEM DAMIT ZU TUN?

Shownotes

warum werden so viele menschen genau dann krank, wenn der urlaub beginnt. und warum helfen selbst fünf bis sieben urlaube pro jahr manchmal nicht weiter…

in dieser sehr persönlichen folge erzähle ich dir, warum ich jahrelang dachte, ich hätte alles im griff – und warum genau das nicht stimmte. es geht um dauerstress, innere alarmbereitschaft und das missverstandene zusammenspiel von sympathikus und parasympathikus.

nicht als medizinische erklärung, sondern aus eigener erfahrung. mit einem klaren schlüsselgedanken, denn echte regulation entsteht nicht im hotel, sondern im alltag.

eine folge für alle, die funktionieren, leisten, durchziehen, und trotzdem innerlich nie wirklich zur ruhe kommen.

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00:00:00: Das hier ist wahrscheinlich einer der persönlichsten Podcasts, die ich je produziert habe.

00:00:08: Nicht zwingend, weil er extrem privat ist, sondern weil ich mir lange selbst etwas vorgemacht habe.

00:00:19: Vielleicht ist es dir auch schon passiert, dass du im Urlaub nach ein paar wenigen Tagen krank wurdest.

00:00:28: Vielleicht ist es wirklich selbst schon so gegangen, oder du hast Menschen in deinem nahen Umfeld, sprich mit welchem du im Urlaub warst, oder du hast Menschen in deinem Umfeld vielleicht Mitarbeitende sogar, welche dir darüber berichtet haben, dass sie im Urlaub kurz nachdem er begonnen hatte, krank geworden.

00:00:51: Ja, das ist mir über Jahre immer wieder passiert.

00:00:58: Ja, ich habe das vorhin mit meiner Frau kurz besprochen, habe ich hier gesagt, hey, ist dir aufgefallen, dass ich dieses Jahr im Weihnachtsurlaub nicht krank geworden bin.

00:01:11: Und dann hat sie gesagt, ja, das ist mir aufgefallen, weil du bist ja meistens im Weihnachtsurlaub.

00:01:16: Warst du ja krank?

00:01:18: Und dann habe ich gesagt, ja, dieses Jahr nicht.

00:01:22: Und dann hat sie mich gefragt, ja, warum ist das mal so?

00:01:26: Und habe ich gesagt, dass erfährst du in meinem Podcast, hör meinen Podcast, will ich nicht jetzt produzieren.

00:01:34: Ja, also ich glaube, du kennst das, du hast es schon gehört.

00:01:37: Und die logische Erklärung ist ja, ja okay, wenn wir Urlaub machen, dann fährt unser Körper runter und da lässt es dann halt vielleicht an der schwächsten Stelle, lässt es nach und da kriegst du vielleicht eine Grippe, kriegst vielleicht einen Hexenschuss, einige kriegen sogar etwas wirklich Schlimmeres.

00:02:00: Und ja, für viele ist es dann klar, er ist einfach der Mensch, der überarbeitet.

00:02:04: Und jetzt ist er halt im Urlaub, wenn der Körper sich entspannt, wird er halt einfach krank.

00:02:12: Ja, das habe ich wirklich Jahre auch gedacht.

00:02:17: Ich habe auch gedacht, ich habe alles im Griff.

00:02:22: Ja, ich mache ja Urlaub.

00:02:24: Es ist ja nicht so, dass ich zu wenig Urlaub gemacht habe.

00:02:27: Ich habe sogar viel Urlaub gemacht.

00:02:29: Zum Teil habe ich fünf, sechs, sieben Mal pro Jahr Urlaub gemacht.

00:02:36: Also nicht jedes Mal einen Monat.

00:02:39: Ja, vom Kurzurlaub, jetzt vielleicht auch mal zu zwei Wochen.

00:02:46: Es ist bei mir sicher nicht darum so gewesen, dass ich zu wenig Pausen machte.

00:02:54: Und ich war einfach so oft müde und innerlich immer unter Strom, also nie wirklich ruhig, so zu Ruhe kommen.

00:03:08: Das war bei mir weit, weit weg.

00:03:12: Natürlich habe ich das immer gut kaschiert.

00:03:14: Natürlich habe ich das niemandem gesagt.

00:03:17: Aber ja, Menschen, welche mir wirklich neu erstanden oder erstehen, die haben das natürlich gemerkt.

00:03:23: Da kann man ja dann nicht mehr Schauspielerei betreiben.

00:03:28: Ja, und vielleicht kennst du das Gefühl.

00:03:30: Ja, wenn du frei hast oder am Weekend, aber dein inneres System, das arbeitet immer noch so abschalten.

00:03:39: Das kennst du vielleicht, dass das nicht so Wirklich gut geht.

00:03:44: Also, ich glaube einfach, die Logik, welche mir rauf ist aufgezwungen, aber weigebracht wurde, ja, wenn man halt im Urlaub krank wird, das ist dann wegen dem und dem.

00:03:56: Wenn man erschöpft ist und dann halt einfach das System runterfährt, dann wird man halt krank.

00:04:04: Ja, also was habe ich gemacht, noch mehr Ferien.

00:04:08: Mehr so ... Ja, vielleicht auch raus aus dem System, dachte ich.

00:04:17: Natürlich hat das geholfen.

00:04:19: Natürlich genuss ich die meisten Tage vom Urlaub, also die, welche ich krank war.

00:04:26: Aber die Wirkung vom Urlaub, die war nur sehr kurzfristig.

00:04:31: Und ich habe es vielfach erlebt, dass ich nach dem Urlaub ins Geschäft gefahren bin und einfach irgendwie ... Und ich hab hier so ein wirklich... Ja, Schlüsselerlebnisse, wie man schon so schön sagt, das ist vor drei Jahren gewesen.

00:04:48: Als ich aus dem Weihnachtsurlaub, wo ich auch krank war, kam ich in Rhetor und ich habe mich eigentlich so in den letzten Urlaubstagen, habe ich mich gefreut auf die Arbeit, habe ich mich gefreut auf meinen Showroom, auf meine Eventhalle.

00:05:01: Ja, ich hatte dort auch wieder die nächsten beiden Events, vierte Menschen vorbereitet und ich habe mich richtig gefreut.

00:05:07: Und dann bin ich so kurz vor meinem Geschäft, ich weiß, sehe es jetzt genau von mir, so die letzten paar wo ich dann den Blinker gestellt habe Richtung meiner Geschäft, hatte ich einfach so ein krasses Gefühl in meinem Bauch.

00:05:22: Und das hat mich richtig angepst.

00:05:28: Sagt's Wort ist nicht.

00:05:29: Naja, es hat mich richtig angepst, habe ich es jetzt doch gesagt.

00:05:34: Arbeiten zu gehen.

00:05:35: Alles, was ich mir aufgebaut habe dort, in meinem schönen Showroom, in meinen geilen Autos, mit der Eventale, mit dem ganzen, mit der Bühne, mit dem ganzen Lichter, all das hat irgendwie keine Wirkung mehr erzielt bei mir.

00:05:50: Und das war so ein richtig krasses Erlebnis, wo ich gesagt habe, jetzt will ich etwas verändern.

00:05:57: Aber ich habe nicht gewusst, was.

00:06:01: Mein Alltag blieb immer noch gleich.

00:06:03: Mein innerer Druck blieb immer noch gleich.

00:06:07: Ja, auch nach dem Urlaub.

00:06:10: Mein System wusste.

00:06:13: Mein innerer System wusste.

00:06:15: Mein Bewusstsein nicht.

00:06:18: Sonst hätte ich damals gewusst, was ich ändern muss.

00:06:21: Mein innerer System, mein unterbewusstsein wusste.

00:06:26: Hey, das war nur eine Pause.

00:06:29: Das war nur eine Pause von deinem Alltag.

00:06:31: Das ist kein Zustand.

00:06:33: Du bist nicht relaxed.

00:06:35: Du bist immer unter Strom.

00:06:37: Mein Unterbewusstsein hat das gewusst, aber ich in meinem Bewusstsein nicht.

00:06:45: Ja, ich habe es damals, dass wir es wirklich nicht verstanden, warum und ich erkläre dir heute, möchte nicht der Erklärbär sein, aber ich erkläre dir heute, warum das so ist bei uns Menschen und vielleicht Sagen dir die Wörter Sympathikus und Parasympathikus etwas.

00:07:10: Ich werde jetzt ein bisschen darüber erzählen, nicht im Detail.

00:07:15: Ich bin kein Biologe, ich bin kein Arzt.

00:07:18: Aber ich kenne mich relativ gut aus.

00:07:21: Das hätte ich schon vor ... Ich habe das schon vor fünf Jahren gewusst, eigentlich.

00:07:27: Aber ich habe es nicht umgesetzt.

00:07:29: Ich gebe dir eine ganz kurze Geschichte, dass ich diese Geschichte ... Fünfzehn Jahre alt.

00:07:36: Fünfzehn Jahre alt.

00:07:37: Und ja, vielleicht, vielleicht ist sie nur dreizehn.

00:07:41: Ich glaube, es ist ungefähr dreizehn Jahre alt.

00:07:43: Ich hatte bei einem guten Tarten von mir, habe ich ein Seminar gemacht, ein In-House-Seminar.

00:07:51: Und natürlich zu einem solchen, so einen Seminar-Tag gehört, auch Kaffee trinken.

00:07:57: Und ich trinke heute noch.

00:08:00: Jeden Morgen zu Hause einen, mindestens einen Kaffee, manchmal auch zwei.

00:08:05: Aber ich trinke seit dreizehn Jahren, seit diesem Erlebnis dort, trinke ich nur noch Koffeinfreien Kaffee.

00:08:13: So, Sympathikus, Parasympathikus, dieser Seminar, dieser koffeenfreie Kaffee.

00:08:20: Warum?

00:08:22: Ich habe mir das Seminar eröffnet und ich habe gemerkt, wie mein Kreis läuft.

00:08:27: Irgendwie so runterfährt.

00:08:29: Ich habe begonnen zu schwitzen.

00:08:31: Ja, dann machen wir, wenn unser Kreuzlauf nicht mehr so gut mitmacht.

00:08:35: Und ja, ich habe ihn natürlich performt.

00:08:37: Ich habe mir nichts anmerken lassen und doch.

00:08:42: hab ich am Abend den Geschäftsführer, war auch dabei, hab ich ihn gefragt, du, hast du gemerkt am Morgen, dass ich nicht so viel war?

00:08:50: Nein, hab ich nicht gemerkt, also ich hab gesehen, dass du ein bisschen geschwitzt hast, hab ich gedacht, ja, hab vielleicht ein bisschen war mit einem Rollkragen-Pullover und einem Anzug.

00:09:00: Einer, aber nichts gemerkt.

00:09:02: Und dann haben wir zusammen begonnen, über das zu sprechen.

00:09:06: Und da hat er mich folgen, das gefragt.

00:09:09: Wie viel Kaffee trinkst du pro Tag?

00:09:11: Ja, unterschiedlich, aber so einer Seminar-Tag sind das dann schon.

00:09:15: So, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn.

00:09:20: Je nachdem, je nachdem, wie viele Tassen dieses Seminar-Tag hat.

00:09:26: Und dann hat er gesagt, weisst du was, ich kenne das.

00:09:30: Wenn ich zu viel Kaffee trinke, dann werde ich müde.

00:09:34: Dann fährt mein Kreislauf runter.

00:09:37: Er hat mir nichts erzählt von Sympathikus und Parasympathikus.

00:09:42: Aber er hat mir gesagt, hey, probier doch mal.

00:09:45: Koffeinfreien Kaffee zu trinken.

00:09:48: Weil es gäbe Menschen, welche Koffeinhaltiger Kaffee müde macht.

00:09:54: Er weiß nicht genau, warum.

00:09:56: Aber er macht das auch so.

00:09:57: Dann habe ich gesagt, okay, verlieren kann ich ja nichts.

00:10:01: Ich habe bei einem Espresso-Shop Koffeinfreien Kaffekapsen bestellt.

00:10:10: Und das hatte einen unglaublichen Effekt.

00:10:12: Ich hatte das seit da nie mehr, das ist jetzt dreizehn Jahre her.

00:10:16: Das heißt nicht, dass ich nicht mal nervös oder aufgeregt bin vor dem Seminar, aber ich hatte diese Kreislaufprobleme nie mehr.

00:10:23: Und ich hatte nie eine Antwort.

00:10:25: Bis ich vor ein paar Jahren, das ist vielleicht so, ich weiß auch nicht, fünf, sechs Jahre, mal den begegnet bin.

00:10:31: Und zwar in einem Gespräch mit einer Physiotherapeutin.

00:10:36: wo ich in der Physiotherapie war.

00:10:38: Die haben mir das erklärt.

00:10:40: Sympathikus, Parasympathikus.

00:10:42: Sympathikus treibt einen Körper an.

00:10:45: Er merkt, die Nerven ist ein Nervensystem.

00:10:49: Wann du Energie brauchst, der treibt dich an.

00:10:51: Und der Parasympathikus merkt, wenn du unter Strom bist, der bremst.

00:10:57: Das ist ein Nervensystem.

00:11:00: Und ich möchte das jetzt nicht im Detail erklären.

00:11:03: Du kannst das Google, du kannst KIA fragen, wenn du ein gescheites KIA-Tool hast.

00:11:07: Du kannst mich anrufen, wir können ein Coaching machen darüber.

00:11:10: Ja, ganz einfach erklärt.

00:11:12: Sympathik aus drei und ein paar Sekunden.

00:11:14: Bar Sympathikus bremst.

00:11:15: So.

00:11:16: Jetzt ich bin ein Mensch, welcher, ob das vorhin erklärt, immer unter Strom ist.

00:11:21: Ich bin immer aktiv.

00:11:23: Ich mache zum Teil Tausend Dinge an einem Tag.

00:11:26: Und das geht super.

00:11:28: Ich bin immer unter Strom.

00:11:29: Und jetzt gibst du noch Koffeinhaltigen Kaffee dazu.

00:11:33: Dein System sagt, hey, stopp, stopp.

00:11:38: langsam und fährt runter.

00:11:41: Bei einem Kaffee ist das wahrscheinlich nicht das Problem, aber wenn du vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn Kaffee über den Tag verteilen dringst oder wie zum Teil am Morgen zu Hause ein bis zwei, dann vor dem Seminar, eins bis zwei.

00:11:55: Ja, dann hat das bei mir das ausgelöst, dass mein System runtergefahren ist und ich Kreislaufprobleme geabt habe.

00:12:04: Ich war nicht krank.

00:12:06: sondern mein Kreislauf aus Schutz.

00:12:10: Mein Körper hat mich vor mir selbst geschützt.

00:12:14: Der Parasympathikus hat mich vor mir selbst geschützt.

00:12:22: Ja, also mein Sympathikus, das ist heute noch so.

00:12:27: Der ist fast dauerhaft aktiv.

00:12:30: Er ist im Kampf-Modus, er ist im Leistung-Modus, er ist im Bereitsheim-Modus.

00:12:36: Ja, so im Seminar, das ist immer meine Fühler, alle Fühler, welche ich habe, habe keine.

00:12:41: Draußen und schaue, was muss ich machen?

00:12:43: Das ist die ganze Gruppe, irgendwie.

00:12:47: Noch bei Trab, auch drauf, Trab, halt.

00:12:52: Ja, mein Körper kennt das fast nicht zu ihm.

00:12:54: Hey, es ist alles gut.

00:12:56: Hey.

00:12:58: Du bist hier sicher.

00:13:00: Dieser Modus kennt mein Körper fast nicht.

00:13:05: Ja, sprich der Parasympathikus oder der Teil, der für Erholung, für die Verdauung, für die Regeneration zuständig ist, kam kaum zum Zug.

00:13:20: Eine weitere Folge davon ist massive Gewichtszulage.

00:13:24: Ich habe brutal viele Kilos mehr als vor fünfzehn Jahren.

00:13:30: Und für mich ist das eine der Erklärungen.

00:13:33: Mein Stresslevel, mein Zuckerspiegel, das hat natürlich auch mit der Ernährung zu tun, aber mein Stresslevel, der ist einfach immer permanent hoch und Stress, wissen jene, welche sich mit Ernährung oder mit Abnehmung befassen, Stress ist ein Hauptgegner.

00:13:55: Mein Insulinwert ist sehr schnell am Arsch.

00:14:00: Ich habe das irgendwann einmal erkannt und dagegen oder dafür, je nachdem wie ich es anschaue, begonnen zu arbeiten.

00:14:12: Hey, es ist heute nicht perfekt.

00:14:15: Es ist besser.

00:14:17: Ich bin auf einem Weg.

00:14:18: Ich mache, mache etwas dafür.

00:14:22: Und ich bin auf einem Weg.

00:14:25: Aber das türkische ist wirklich, wir Menschen funktionieren ja einfach irgendwie.

00:14:30: Und auch als Selbständiger, man ist ja irgendwie oder muss ja auch leistungsfähig sein und bleiben und man muss entscheidungsstark sein, man muss belastbar sein.

00:14:41: Aber innerlich ist auch heute noch immer so ein Grundrauschen.

00:14:48: Ruhe fühlt sich bei mir nicht wirklich ruhig.

00:14:51: Ich konnte früher, früher machte ich mich immer so halb, wenn man darüber spricht.

00:14:55: Nein, ich konnte früher wirklich, ich konnte drei Wochen am Strand liegen.

00:14:58: Und meine einzige Bewegung war, mich zu drehen auf dem Liegestuhl.

00:15:02: Okay, dann vielleicht mal noch an die Beachbar und Bier zu trinken.

00:15:05: Das war dann schon Hochleistungssport.

00:15:08: Ja, das konnte ich problemlos drei Wochen, aber heute, nach, nach dreißig Minuten ist es mir langweilig.

00:15:13: Da muss ich irgendwas machen, muss ich im Podcast ein Skript schreiben oder überlege mir irgendwelche neue Seminare, was auch immer.

00:15:20: Das ist immer noch so bei mir.

00:15:21: Okay, das ist ein Part vielleicht auch von der Selbstständigkeit, vom Unternehmertum.

00:15:26: Aber es ist besser und einer meiner besten Quittungen ist, ich wurde seit langem dieses Jahr.

00:15:34: Diese Weihnachten wurde ich nicht krank.

00:15:40: Also, liebe Menschen da draußen, warum ist Urlaub nicht die Lösung?

00:15:48: Urlaub kann den Sympathikus vielleicht kurz runterfahren.

00:15:54: Aber wenn dein Alltag, und jetzt kommen wir zur Sache auf den Grund, wenn dein Alltag in sofort wieder hochzieht, lernt dein System, dein Nervensystem nichts Neues.

00:16:07: Der Körper denkt dann nicht, oh, das war jetzt Erholung, das merke ich mir jetzt.

00:16:14: Nein, dein Körper denkt nicht so.

00:16:16: Dein Körper denkt, okay.

00:16:19: Die Hause ist jetzt vorbei, zurück in den Alltag, zurück in die Alarmbereitschaft.

00:16:26: Und genau deshalb hat mir mehr Urlaub langfristig nix, aber auch gar nix gebracht.

00:16:36: Also der eigentliche Wandel, also ich würde sagen, der wirkliche Unterschied kann nicht, als ich mehr Ferien geplant habe oder der wirkliche Effekt, sondern als ich angefangen habe meinen Alltag anders zu bauen.

00:16:53: Das war nicht von heute auf morgen.

00:16:55: Ich habe begonnen meinen Alltag anders zu bauen.

00:17:00: Bauen heißt es braucht Zeit.

00:17:02: Natürlich habe ich nicht weniger gearbeitet.

00:17:04: Natürlich hatte ich nicht plötzlich weniger Verantwortung in meinen Firmen.

00:17:09: Aber ich habe mir eine klare Frage gestellt.

00:17:14: Macht mir das?

00:17:16: Vor drei Jahren hatte ich mir diese Frage ganz, ganz explizit, ganz, ganz intensiv gestellt.

00:17:23: Macht mir das, was ich täglich tue, überwiegend Spaß.

00:17:28: Oder kostet mich überwiegend kraftende Energie.

00:17:34: Heute, was heißt heute?

00:17:36: Ich habe angefangen zu bauen.

00:17:38: Und heute kann ich sagen, achte ich viel mehr bewusst darauf, dass ... Das ist so mein Ziel.

00:17:45: Rund achtzig Prozent meines Alltags, mir auch Energie gibt.

00:17:50: Nicht nur nimmt.

00:17:52: Und so habe ich auch begonnen Menschen, in meinem Event Viertelmensch spreche ich vom Lebenszug, habe ich begonnen Menschen, welche mir nur Energie nehmen, aus dem Lebenszug rauszuschmeißen.

00:18:04: Nicht, ich sage im Event raus zu beten.

00:18:08: Nein, ich habe sie rausgeschmissen.

00:18:10: Und das haben natürlich diese Menschen nicht verstanden oder nicht.

00:18:12: Alle.

00:18:14: Aber die meisten haben gewusst, warum.

00:18:16: Also, mein Alltag muss so sein, dass er mir Energie gibt.

00:18:22: Mein Alltag, nicht mein Urlaub.

00:18:26: Dass mein Alltag mir entspricht.

00:18:30: Ich bin verantwortlich für mein Leben.

00:18:32: Ich bin der, diese Person, welche am meisten Zeit mit mir verbringt.

00:18:36: Ich.

00:18:37: Das ist nicht egoistisch.

00:18:39: Egoistisch.

00:18:40: Mir muss es entsprechen.

00:18:44: Es muss für mich stimmig sein.

00:18:48: Das heißt natürlich nicht, dass es immer bequem ist.

00:18:50: Das heißt auch nicht, dass es immer leicht ist.

00:18:52: Nein, nein, nein.

00:18:54: Aber mein Nervensystem ist viel weniger im Dauerstress, im Daueralarm.

00:19:04: Ja, ich bin weiterhin ehrlich mit ihr.

00:19:09: Ich bin auch heute noch oft erschöpft.

00:19:11: Das ist nicht irgendwie ein Märchen.

00:19:14: Aber es ist irgendwie eine andere Erschöpfung, eine Erschöpfung, die sich einfach viel besser anfühlt.

00:19:21: Früher war es wirklich leere.

00:19:24: Vielfach, wenn ich sonst zur Arbeit gefahren bin nach Mula, aber es war so leere wie vor drei Jahren.

00:19:29: Es war eine komplette Lehre.

00:19:31: Ich habe nicht gewusst, warum bin ich so leer jetzt?

00:19:34: Warum habe ich keine Freude jetzt in meinen Showroom, in meine Eventhalle reinzugehen?

00:19:40: Ich war extrem gereizt und ich fahre einfach unter Dauerstrom.

00:19:45: Ja, heute ist es eher müde, aber das ist okay, das gehört dazu.

00:19:50: Ich bin müde oder erschöpft, weil ich etwas gemacht habe, das mir wichtig ist.

00:19:55: Welches ich einfach auch weiß, dass es dazu gehört, zu meinem Job als Selbständiger, als bald wieder Arbeitgeber.

00:20:03: Ja, ich weiß einfach, es gehört dazu, dass man von etwas machen müde wird.

00:20:12: Ja, und vor allem ist ... Ich spüre wirklich einen klaren Fortschritt auf meinem Weg.

00:20:20: Im Vergleich zuvor, ein, zwei, drei Jahren.

00:20:26: Ich habe wirklich vieles verändert, auch wenn man so ein Jahr zurück schaut, mich von meinem Showroom, meiner Eventhalle getrennt, mein Auto-Business, ja massiv reduziert und ich mich wieder konzentriere auf das hier, ja auf das, was ich wirklich am liebsten mache.

00:20:42: Natürlich nimmt mir das Energie, wenn ich ein Seminar gebe, wenn ich eine Hypnosis mache, wenn ich ein Coaching mache, das nimmt mir auch Energie, aber es gibt mir so viel.

00:20:51: Energie zurück.

00:20:53: Ich habe jetzt wieder diese Woche übermorgen eine Hypnose mit einem tollen Menschen und da freue ich mich richtig drauf.

00:21:00: Ich weiß, ich werde nach diesen, ich weiß nicht, wie lange es geht, dreißig Minuten, vielleicht geht es nach zwei Stunden.

00:21:06: Ich weiß, dass ich dann auch komplett fertig bin.

00:21:10: Aber ich glaube, dieser Part gibt mir auch wieder sehr viel Energie zurück.

00:21:16: Vor allem wenn diese Person dann durch diese Hypnose ins Machen kommt, auf einem anderen Leveln.

00:21:26: Also der Kern dieser Folge ist dir, oder war, dir aufzuzeigen, warum Urlaub manchmal wirklich einfach nichts nützt.

00:21:37: oder mehr Urlaub, noch mehr Urlaub, nichts mehr nützt, wenn einfach dein System, dein Nervensystem Sympathikos und Parasympathikos aus dem Ruder ist.

00:21:48: Wenn einer dieser beiden In diesem Fall der Sympathikus, jener welcher dich antreibt, welcher dich zum Macher macht.

00:21:58: Wenn das Überhand nimmt, in deinem Alltag, dann nützt dir der Urlaub oder Freitage oder das weekend nichts mehr.

00:22:08: Ja, das zeigt sich wirklich.

00:22:10: im Alltag, jeden Tag.

00:22:12: Das zeigt sich in deinem Schlaf, das zeigt sich in deinen Ruhephasen, das zeigt sich auch in deinem Geduldslevel und das zeigt sich unter dem Strich auch mit deinem Energielevel.

00:22:24: Also wenn dein Alter permanent funktionieren verlangt, kann kein Urlaub dieser Welt das ausgleichen.

00:22:37: Ich bin mittlerweile wirklich absolut überzeugt, dass eine Eine echte Regulation entsteht nicht im Hotel, sondern vielleicht am Montag, vielleicht am Mittwoch, vielleicht am Dienstag, vielleicht am Donnerstag, vielleicht am Freitag und ja vielleicht auch mal am Samstag oder am Sonntag und ja vielleicht auch mal im Urlaub.

00:22:58: Die echte Regulation entsteht im ganz normalen Leben, sprich in deinem Alltag.

00:23:08: Also vielleicht ist das jetzt wirklich nicht die wichtigste Frage, wie oft du Urlaub machst, sondern wie sehr passt dein Alltag zu deinem Nervensystem?

00:23:19: Und ja, natürlich geht es nicht jetzt darum weniger zu leisten, sondern weniger gegen dich selbst zu arbeiten.

00:23:30: Gegen dein Nervensystem von Sympathikus und Parasympathikus.

00:23:39: Also wenn dich dieser Gedanke oder dieser Podcast so richtig triggert oder berührt hat, ja, dann beachte dich nicht mehr im Urlaub, sondern beachte dich in deinem Alltag.

00:23:55: Weil da in deinem Alltag sagt dein Körper die Wahrheit.

00:24:00: Und wenn du findest, dass dich das jetzt wirklich getriggert hat, dann befasse dich Detailiert er mit dem Thema Sympathikus par Sympathikus, ruft mich an, bucht einen Coaching, bucht eine Hypgnose bei mir und wir bringen das ganze System wieder ins Gleichgewicht.

00:24:18: Ich weiß von was ich spreche, ich ... Ich habe das jahrelang nicht verstanden.

00:24:23: Ich habe jahrelang gegen meinen Körper gearbeitet.

00:24:26: Heute verstehe ich es einfach besser.

00:24:29: Und ich weiß, dass ich in einem Jahr, in fünf Jahren, in zehn Jahren noch viel besser verstehen werde.

00:24:35: Warum?

00:24:36: Weil ich mich immer wieder damit befasse.

00:24:39: Weil ich immer wieder aus meinen Erfahrungen, aus meinem Alltag etwas lernen will, etwas verändern, optimieren will.

00:24:51: Hey, jetzt liegt es an dir.

00:24:54: Hör diesen Podcast noch ein, zwei, drei Mal.

00:24:57: Leite diesen Podcast Menschen weiter oder denkst, oh ja, da könnt ihr das Nervensystem Sympathikos, Paar Sympathikos, Bisschen aus dem Ruder sein oder gelaufen sein.

00:25:07: Ja, teile diesen Podcast so mit, abonniere meinen Kanal, weil ich spreche nicht immer nur über, über das Business, nicht immer nur über Kalt und Warmaquise, ich spreche auch über Dinge.

00:25:20: aus unserem Leben, welchen unserem Leben mehr Wert bieten sollen.

00:25:28: Ich hoffe, es ist mir gelungen, kleine Gedanken wieder ein bisschen zu bewegen.

00:25:33: Ich wünsche dir ganz viel Energy, ganz viel Energie, ganz viel Ausgeglichenheit zwischen Sympathikos und Parasympathikos.

00:25:41: Auf geht's!

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